Currypasten erklärt
Thai-Currypasten unterscheiden sich deutlich in Schärfe, Aroma und Verwendung. Wir erklären, welche Paste zu welchem Gericht passt.
Currypasten sind die aromatische Grundlage vieler thailändischer Gerichte. Sie bestehen je nach Sorte aus Chili, Zitronengras, Galgant, Knoblauch, Schalotten, Kaffir-Limettenschale, Korianderwurzel und weiteren Gewürzen. Zusammen mit Kokosmilch entsteht daraus ein intensives, aromatisches Curry.
Rote Currypaste ist kräftig, würzig und vielseitig. Sie passt zu Huhn, Rind, Garnelen, Tofu, Gemüse und Kokosmilch. Sie ist eine gute Allround-Paste für klassische Thai-Currys, Suppen und Wokgerichte. Die Schärfe ist meist mittel bis kräftig.
Grüne Currypaste ist oft die schärfste und frischeste Variante. Sie enthält grüne Chilis und viele frische Kräuter. Der Geschmack ist intensiv, frisch, scharf und aromatisch. Sie passt sehr gut zu Huhn, Thai-Auberginen, Bambussprossen, Basilikum und Jasminreis.
Gelbe Currypaste ist meist milder und runder. Massaman-Currypaste ist besonders mild, warm und würzig, oft mit Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel oder Nelken. Sie ist ideal für alle, die es aromatisch, aber nicht zu scharf mögen.
Currypaste sollte zuerst kurz in etwas Öl oder im festen Teil der Kokosmilch angeröstet werden. Dadurch entfalten sich die Aromen besser, bevor Kokosmilch und weitere Zutaten dazukommen.
Für Einsteiger: gelbe oder Massaman-Currypaste. Für klassische Thai-Currys: rote Currypaste. Für intensive Schärfe und frische Kräuteraromen: grüne Currypaste.