Sojasauce richtig wählen
Sojasauce ist eine Basiszutat, aber die Unterschiede sind groß. Helle, dunkle, japanische und chinesische Sojasaucen haben jeweils ihren eigenen Zweck.
Sojasauce gehört zu den wichtigsten Würzmitteln der asiatischen Küche. Sie bringt Salz, Umami und Tiefe ins Gericht. Viele Kunden greifen einfach zur erstbesten Flasche, dabei macht die richtige Sojasauce einen großen Unterschied.
Helle Sojasauce ist die klassische Alltags-Sojasauce zum Würzen. Sie ist meist salziger, dünnflüssiger und heller in der Farbe. Man verwendet sie für gebratene Nudeln, Reisgerichte, Suppen, Marinaden, Dips und fast überall dort, wo man Würze hinzufügen möchte, ohne das Gericht stark dunkel zu färben.
Dunkle Sojasauce ist kräftiger in der Farbe, oft etwas milder im Salz und manchmal leicht süßlich. Sie wird vor allem genutzt, um Gerichten Farbe, Tiefe und einen runden Geschmack zu geben. Besonders bei Schmorgerichten, dunklen Saucen, gebratenem Reis oder Fleischgerichten sorgt sie für die typische schöne dunkle Optik.
Japanische Sojasauce, zum Beispiel Shoyu, ist oft ausgewogener, aromatischer und etwas runder im Geschmack. Sie passt sehr gut zu Sushi, Sashimi, Ramen, japanischen Suppen, Dips und feinen Marinaden. Chinesische Sojasauce ist häufig direkter, kräftiger und stärker auf die Verwendung beim Kochen ausgelegt.
Für zuhause lohnt es sich, mindestens zwei Sorten zu haben: eine helle Sojasauce zum Würzen und eine dunkle Sojasauce für Farbe und kräftigere Gerichte.
Für Sushi und japanische Gerichte lieber japanische Sojasauce wählen. Für Wokgerichte und chinesische Rezepte sind helle und dunkle chinesische Sojasaucen oft die bessere Kombination.